Archiv des Tags ‘erneuerbare Energien’

Climate of Extremes: Things They Don’t Want You to Know

Sunday, den 17. January 2010

Climate of Extremes: Global Warming Science They Don’t Want You to Know
By Patrick J. Michaels, Robert Balling

Is the weather truly getting worse? When it comes to global warming, dire predictions seem to be all we see or hear. Climatologists Patrick Michaels and Robert Balling Jr. explain why the news and information we receive about global warming have become so apocalyptic. The science itself has become increasingly biased, with warnings of extreme consequences from global warming becoming the norm. That bias is then communicated through the media, who focus on only extreme predictions. The authors compellingly illuminate the other side of the story, the science we aren’t being told. This body of work details how the impact of global warming is far less severe than is generally believed and far from catastrophic.

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  • Schweiz: Einweihung für das Wirbelkraftwerk

    Sunday, den 29. November 2009

    Erste Anlage in Schöftland produziert für 25 Haushalte

    Das landesweit erste Wasserwirbelkraftwerk der Schweiz hat in Schöftland den Probebetrieb mit Erfolg aufgenommen. Vorerstsind 30 Anlagen geplant.

    Der Bau des neuen Kleinkraftwerks erfolgte in Rekordzeit. Nach dem Spatenstich im Juli hat das Wirbelkraftwerk an der Suhre in Schöftland eine erste Testreihe bereits erfolgreich abgeschlossen.
    Die Resultate für die innovative Neuheit sind laut Besitzer vielversprechend: Die elektrische Leistung von 8 bis 15 Kilowatt «konnte trotz Trockenheit und niedriger Wassermenge erreicht werden».
    Jährlich soll die Anlage 100 000 bis 130 000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen, was für 20 bis 25 Haushalte oder für 50 bis 60 Personen genügt.
    30 weitere solche Kraftwerke sind in der Schweiz geplant, 14 bereits bei Swissgrid für die kostendeckende Einspeisevergügung (KEV) angemeldet.
    In Schöftland hat der Natur- und Vogelschutzverein als Ausgleich über 100 Sträucher und Bäume gepflanzt.

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    Studie Potential regenerativer Energien

    Wednesday, den 14. October 2009

    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit dem Ingenieurbüro für neue Energien (IfnE) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) das „Leitszenario 2009“ erstellt. Die Studie zeigt, daß der Anteil Regenerativer Energien am gesamten Endenergieverbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2050 auf deutlich über 50 % ansteigen kann, davon allein im Stromsektor auf ca. 84 %. Die Ausbaudynamik der Erneuerbaren Energien kann der Studie zufolge noch größer sein als erst im letzten Jahr im Rahmen des „Leitszenario 2008“ erwartet. Durch Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen und vor allem einem deutlichen Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kann der Primärenergieverbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2050 auf ca. 58 % des heutigen Verbrauchs sinken.
    Explizit weist die Studie darauf hin, daß die Regenerativen Energien dabei jederzeit den Strom aus Kernkraftwerken ersetzen können, der durch den Atomausstieg entfällt und diesen sogar überkompensieren können. Damit bestätigt das DLR die aktuelle Studie des Umweltbundesamtes (UBA) (s. auch unsere Meldung 05.10.2009 / Nr. 2 im Archiv). Trotz aktuell für die Stromerzeugung entstehender Kosten weist die Studie auf einen zunehmenden volkswirtschaftlichen Nutzen hin, der durch Investitionen in Milliardenhöhe entsteht bzw. die damit verbundenen Effekte auf dem Arbeitsmarkt und in der Exportquote. Die unabhängigen Wissenschaftler kommen damit zu gänzlich anderen Ergebnissen als z.B. das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI Essen), dessen aktuelle Studie „Die ökonomischen Wirkungen der Förderung Erneuerbarer Energien“ vom EEG ausgehende Effekte auf Klimaschutz und Arbeitsmarkt verneint und derzeit von etlichen Medien zitiert wird. (Copyright: BOXER – Infodienst: Regenerative Energie) weiter lesen …

    EEG ist keine Subvention

    Sunday, den 11. October 2009

    Wussten Sie schon…
    …dass das EEG keine staatliche Subvention ist? Produzenten von erneuerbarer Energie erhalten vom Netzbetreiber einen garantierten Abnahmepreis (bei Aufdach-Solaranlagen bis 30 kWp bspw. 43,01 ct/kWh). Im Jahr 2008 leistete EEG-Strom einen Beitrag von 14,8% zum gesamten Stromverbrauch. Deutschlandweit werden die den Netzbetreibern entstandenen Kosten gleich unter allen Stromlieferanten aufgeteilt. Lediglich Versorger, die mindestens 50% ihres Stromes aus erneuerbaren Energien gewinnen, müssen keinen zusätzlichen EEG-Strom abnehmen und bezahlen.  Die zusätzlichen Kosten pro kWh betrugen 2008 ca. 1,1Cent. 

    Quelle as-solar

    Züblin AG und DLR entwickeln Energiespeicher für Solarkraftwerke

    Friday, den 21. August 2009

    Pilotanlage in Stuttgart vorgestellt

    Effektive Energiespeicher sind eine wichtige Grundlage für die Nutzung erneuerbarer Energien. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 16. September 2008 gemeinsam mit dem Industriepartner Ed. Züblin AG einen neuen thermischen Speicher für Solarkraftwerke vorgestellt. Die in Stuttgart gebaute Pilotanlage basiert auf der Speicherung von Wärme in Beton und stellt für den kommerziellen Einsatz eine leistungsstarke und kostengünstige Lösung für Temperaturen bis zu 400 Grad Celsius dar.

    Für den Erfolg der solaren Kraftwerkstechnologie sind effektive Energiespeicher geradezu ein Schlüsselfaktor. Durch die Kombination eines Kraftwerks mit einem Wärmespeicher lassen sich die Laufzeiten der Turbinen auf die Nachtstunden ausdehnen oder generell auf Zeiten geringerer Sonneneinstrahlung verlängern. Dies bedeutet eine erhebliche Steigerung des Erlöses der umweltfreundlichen Kraftwerke.

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    Desertec: Solarstrom aus Afrika

    Friday, den 21. August 2009

    Deutsche Bank, Siemens, RWE: Die Liste der möglichen Teilnehmer am Solar-Projekt “Desertec” ist lang. Die ersten Konzerne signalisieren Bereitschaft. Nur einer stänkert: Solarworld-Chef Asbeck.

    Eines der ehrgeizigsten Projekte zur Versorgung Deutschlands mit grüner Energie nimmt konkrete Formen an. In Afrika erzeugter Solarstrom soll nach Europa geleitet werden und dort Heizungen, Küchengeräte und Maschinen antreiben. Das energiepolitische Ziel ist hoch gesteckt.

    Etwa 15 Prozent der europäischen Stromversorgung ließen sich beim geplanten Investitionsvolumen über Desertec decken, glaubt Torsten Jeworrek, Vorstand der Versicherungsgruppe Münchener Rück, die sich an die Spitze der Bewegung gestellt hat.

    Bereits in Kürze soll die Initiative “Desertec” ins Leben gerufen werden. Die Münchener Rück hat für den 13. Juli zu einem Gründungstreffen nach München geladen. Das Projekt wäre eine der größten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten.

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    Am 13. Juli wurde durch eine Gruppe europäischer Unternehmen zusammen mit der DESERTEC Foundation ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Dieses hat das Ziel, das DESERTEC-Konzept in der EUMENA-Region umzusetzen.

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    Ökostrom: Wer liefert sauberen Strom?

    Friday, den 21. August 2009

    Empfehlenswerte Stromanbieter
    Als Ökostrom-Kunde wollen Sie, dass Ihr Geld nicht mehr zu Atomkonzernen fließt, sondern für den Ausbau erneuerbarer Energien verwendet wird. Sonne, Wind und Wasser sind die Energien der Zukunft und liefern schon heute mehr als 15 Prozent des Stroms, der in Deutschland verbraucht wird. Atomausstieg selber machen hat drei Kriterien für Ökostrom aufgestellt, die bisher nur von vier Unternehmen erfüllt werden:Unabhängigkeit
    Es besteht keine eigentumsrechtliche Verflechtung mit einem Stromkonzern der Atom- oder Kohlekraftwerke betreibt oder mit Strom aus diesen Quellen handelt.Ökostrom
    Es wird ausschließlich “grüner Strom” geliefert. Der Strommix (wie er in der gesetzlich vorgeschriebenen Stromkennzeichnung angegeben ist) muss mindestens zur Hälfte aus erneuerbaren Energien stammen. Höchstens 50 Prozent dürfen aus Kraft-Wärme-Kopplung mit Erdgas stammen.Bundesweit verfügbar
    Alle Stromkunden in Deutschland müssen zu den genannten Anbietern wechseln können.

    Möglicherweise gibt es in Ihrer Region einen lokalen Stromanbieter, der die ersten beiden Kriterien erfüllt. Allerdings gehören viele scheinbar unabhängige Stadtwerke anteilig zu einem der vier Atomkonzerne oder beziehen ihren Strom von diesen und sind nur Zwischenhändler.

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    “Schmutziger” Strom wird in Deutschland massenhaft zu Ökostrom umetikettiert. Der Schwindel hat einen Namen: RECS-Zertifikate
    Vier Stromkonzerne teilen sich im Wesentlichen den lukrativen Strommarkt in Deutschland auf: Eon, EnBW, RWE und Vattenfall. Und sie investieren kräftig in schmutzigen Strom, über 40 neue Kohlekraftwerke sind geplant. Auch an der risikoreichen Kernenergie wollen die Vier gerne festhalten. Viele Menschen wollen das nicht länger hinnehmen und wechseln zu einem vermeintlichen “Ökostrom”-Tarif. Und sparen dabei scheinbar zum Teil noch richtig Geld, wie die Verbraucherzentralen betonen.

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    Solarbranche findet nicht genügend Fachkräfte

    Wednesday, den 19. August 2009

    Bereits heute gibt es nicht genügend Hochschulabsolventen mit Fachrichtung erneuerbare Energien. Besonders eng ist es im Bereich Fotovoltaik. Gleichzeitig wächst der Bedarf wegen des enormen Wachstumspotenzials dieser Branche rasant an, so dass die bereits bestehende Lücke bald schon klaffende Ausmaße haben dürfte.

    Zum Vergleich: 2007 waren in Deutschland ca. 40.000 Ingenieure in der Fotovoltaikbranche beschäftigt. 2008 lag die Zahl bereits bei rund 48.000. Für das Jahr 2009 rechnet der VDI mit 52.000 Beschäftigten. Der Fachkräftebedarf im gesamten Bereich der erneuerbaren Energien ist enorm, nicht nur in der Fotovoltaik. »Und diese Tendenz wird sich weiter fortziehen«, prognostiziert Michael Schanz, Fachreferent Ingenieurberuf & Ingenieurausbildung beim VDE.

    Trotz der wirtschaftlichen Situation und dem gesamtwirtschaftlichen Stellenabbau in Deutschland gelingt es den Unternehmen der erneuerbaren Energien, Personal aufzubauen. So erfasste das Arbeitsmarktmonitoring vom Wissenschaftsladen Bonn im ersten Quartal 2007 insgesamt 859, im gleichen Quartal 2008 bereits 1242 Stellenangebote im Bereich der erneuerbaren Energien. Im ersten Quartal 2009 lag die Zahl sogar bei 1567, wovon lediglich knapp 7 Prozent der Stellen befristet waren. Das heißt, der Stellenzuwachs ist trotz der unsicheren wirtschaftlichen Lage nachhaltig.

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