Über zehn Erweiterungen zu sechs aktuellen alea-Spielen. Für "San Juan" wie auch "Puerto Rico" gibt es viele neue Gebäude. In "Notre Dame" können neun neue Personen wie der Kutscher oder der Torwächter bestochen werden. Bei "Im Jahr des Drachen" spielt neben einem kleinen Satz besonderer Ereignisse der Bau der chinesischen Mauer neuerdings eine gewichtige Rolle. Für "Wie verhext!" wird es neben der Materialerweiterung für den sechsten Spieler noch zwei zusätzliche Erweiterung geben: zum einen die magischen Fähigkeiten, von denen jeder zu Beginn eines Durchgangs eine erhält, und zum anderen einen Satz Amulette, die den magischen Wettstreit mit weniger Spielern spannender gestalten. Im Palast von "Louis XIV" schließlich tritt ein Günstling auf den Plan, dessen Beeinflussung den Spielern einige neue Möglichkeiten eröffnet.
Im Spiel alea iacta est, zu deutsch: "Der Würfel ist gefallen", sind gleich mehrere Dutzend dieser kleinen Glücksbringer zu finden. Zwei bis fünf Spieler werfen in der Rolle von Cäsaren des alten Roms Runde für Runde jeweils eine Handvoll Würfel, um sich die besten Provinzen streitig zu machen und möglichst geeignete Patrizier dafür zu rekrutieren. Natürlich spielt bei einer derart gut gefüllten Schachtel voller Würfel auch die Glücksgöttin Fortuna eine gewisse Rolle?
Bei diesem Strategiespiel schlüpfen die Spieler in die Rolle chinesischer Provinzfürsten knapp 1000 Jahre nach Christus. Jeder muss versuchen, sich und seine Untertanen vor den Unbillen der monatlichen Ereignisse im Jahr des Drachen bestmöglich zu schützen. Seien es nun Hungersnöte, ansteckende Krankheiten oder gar Angriffe durch die Mongolen, wer nicht gut vorbereit ist und rechtzeitig geeignete Maßnahmen in die Wege geleitet hat, wird in große Nöte geraten. Denn kaum hat man das eine Ereignis einigermaßen glimpflich überstanden, steht schon das nächste vor der Tür. Weise Voraussicht und planvolles Vorgehen sind also unablässlich für den Erfolg jedes einzelnen Fürsten ...
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von einflußreichen Bürgern im alten Paris. Mittels Einflußkarten und -steinen versuchen sie in verschiedenen Vierteln bestimmte Personen zu bestechen, um deren Sonderfähigkeiten nutzen zu können. Ebenso wichtig sind die Gebäude in einem Viertel (Bank, Klosterschule, Gasthaus,usw.) zu kontrollieren, den sie bringen das notwendige Geld, um das Prestige für den Spielsieg zu erlangen.
Im Spiel Glen More leitet jeder Spieler die Geschicke eines solchen Clans und bemüht sich, seine kleine Siedlung zu Aufstieg und Erfolg zu führen. Auf Versammlungen gilt es, sich gegen die Ansprüche der anderen Clan-Chieftains durchzusetzen und sich die besten Weiden, Felder und Gebäude zu sichern. Als Clanführer erweist es sich demnach als klug, wenn man weise abzuwägen weiß, wieviel militärische Stärke, Wirtschaftsleistung ... und vor allem Whiskeyproduktion die Siedlung benötigt.
-Slainte Mhath!
Die 2 bis 5 Spieler repräsentieren die Oberhäupter schottischer Clans, die im ausgehenden 17. Jahrhundert versuchen, möglichst viel Einfluss und Macht in den schottischen Highlands zu gewinnen. Dazu vergrößert jeder Clanchef sein Gebiet beständig durch Anlegen von Landschaftsplättchen, die immer, wenn sie "aktiviert" werden, einen bestimmten Nutzen einbringen. Seien es Ressourcen, die man zum Anlegen weiterer Plättchen benötigt oder in Siegpunkte ummünzen kann. Seien es neue Clanmitglieder, die für die Ausweitung des Gebietes notwendig sind. Oder seien es die dreizehn "besonderen Orte" mit ihren interessanten Sondernutzen. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Whisky¬destillen und Tavernen.
Macao, die geheimnisumwitterte Hafenstadt an der Südküste Chinas, ist gegen Ende des 17. Jahrhunderts der portugiesische Handelsposten im fernen Osten. 2-4 Spieler ab 12 Jahren schlüpfen in die Rolle tatkräftiger Abenteurer und wagemutiger Glücksritter. Ob als Kapitän oder Gouverneur, als Handwerker oder Gelehrter, zahlreiche spannende Aufgaben und Herausforderungen erwarten sie. Wer nutzt seine vielfältigen Aktionsmöglichkeiten am klügsten? Wer hat den besten Plan und kann am Ende, nach ca. 100 Min., das meiste Prestige vorweisen?
Puerto Rico, das als eines der besten Strategiespiele aller Zeiten gilt, hat einen "kleinen Bruder" bekommen: San Juan. Nicht mehr die gesamte Insel, sondern nur noch deren Hauptstadt steht im Mittelpunkt dieses Spiels. Wer errichtet hier die bedeutendsten Gebäude? Ob Palast oder Armenhaus, ob Silberschmelze oder Goldgrube, jedes Gebäude bringt besondere Vorteile. Wer ist der cleverste Baumeister? Wer gewinnt?San Juan erfordert nicht so viel strategisches Vermögen und kluge Vorausschau wie Puerto Rico. Es lässt sich daher deutlich einfacher und schneller spielen, beinhaltet ansonsten aber dieselben originellen Grundmechanismen und immer wieder abwechslungsreichen Spielzüge wie das große Spiel. In jeder Partie entdeckt man etwas Neues...
Drei bis fünf Spieler pokern um die nötigen Mittel und Zutaten für den wirksamsten Zaubertrank. Dazu geben sie sich als Druide, Hexe oder Zauberer aus, schlüpfen in die Rolle des Schlangenfängers oder luchsen den Konkurrenzmagiern als Bettelmönch mühsam besorgte Zutaten ab. Von insgesamt zwölf Rollenkarten wählen sie in jeder Runde fünf aus. Diese Rollen können Rohstoffe für Tränke herbeischaffen, Tränke brauen, Rohstoffe in Gold oder Gold in Rohstoffe verwandeln, das Eigentum der Mitspieler in eigene Tränke verwandeln und ähnliche Nettigkeiten. Der Startspieler spielt eine Karte aus. Haben die nachfolgenden Spieler die gleiche Karte, müssen sie entscheiden, ob sie die Rolle übernehmen. In diesem Fall geht der Startspieler leer aus. Wenn sie die Rolle dem Startspieler überlassen, ist ihr Vorteil etwas geringer, was aber vor allem in größeren Runden sinnvoll sein kann, weil nur der letzte der Runde sicher sein kann, seine Aktion durchführen zu können. Wer zum Schluss die meisten Mittel und Zutaten erspielt hat, gewinnt.
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von gewitzten Günstlingen und versuchen ihr Glück am Hofe von Louis XIV, indem sie seine nächsten Angehörigen beeinflussen und seine zahlreichen Mätressen verführen. Ebenso werden Minister bestochen und Generäle gekauft. So spinnt jeder seine Intrigen im Reich des Sonnenkönigs. Jedes Mittel ist recht! Hauptsache, man holt sich in diesem spannenden Strategiespiel die Informationen, die zum Erfüllen der geheimen Missionen benötigt werden.